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Happy Birthday, einzigster Miele-Spuck!

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good-bye 2010, hello 2011

Ratzfatz sind schon wieder 12 Monate vorbei und ein neues Jahr hat begonnen.

Weihnachten haben wir dieses Mal wieder in Braunschweig verbracht, und wie es sich gehört, wurden der Spuck und ich ordentlich beschenkt. Besonders haben wir uns über ein Päckchen aus der Toskana gefreut, das uns und Frauchen im Rahmen einer Wichtelaktion erreichte. Ansich ja schon eine prima Sache. Aber dass es sich bei unserem Wichtel ausgerechnet auch noch um ein Mitglied von La Famiglia handelte, machte uns das Geschenkte doppelte bedeutsam.

Am 1. Weihnachtsfeiertag konnten wir leider nicht entspannt den Weihnachtsmann einen guten Mann sein lassen, sondern fuhren im bis oben hin mit Gepäck vollgestopften und mit vier Menschen und zwei Hunden restlos belegten Auto Richtung Norden.

Der Zielort kam mir seltsam bekannt vor…. Nach einigen Erkundungsrunden durch das Haus und einem Spaziergang in der näheren Umgebung wurde mir klar: Hier hatten wir schon einmal eine wundervolle Woche des Faulenzens vorm wärmenden Kaminofen und der langen Wanderungen am endlosen Nordseestrand verbracht! Im verschneiten Dänemark sollten wir also die Zeit „zwischen den Jahren“ und Silvester verbringen.

Silvester kam und ging. Und mit ihm auch die Böllerei. Unfassbar, dass man noch nicht einmal in den dänischen Dünen vor Raketen und Co. gefeit ist…

Jedenfalls haben wir jetzt das Jahr 2011, und wir sind gespannt, was es uns bringen wird. Ich gehe fest davon aus, dass ich auch dieses Jahr an dieser Stelle das eine oder andere Mal von aufregenden Unternehmungen, netten Zusammenkünften und frohen Ereignissen berichten werde.

wutzeln

So nennen wir das, was man gerne tut, nachdem man sich zuerst beim Spielen verausgabt und anschließend in der Bademuschel abgekühlt hat. Miele macht es mal vor:

pumperlg’sund

… ist der Spucki, denn heute kam endlich das lang ersehnte Ergebnisse des DNA-Tests auf Primäre Linsenluxation (PLL) vom Animal Health Trust in GB: Tricksters Dakota aka Miele ist CLEAR! Das bedeutet, dass er nicht an PLL erkranken wird, für die eine vom AHT festgestellte Genmutation verantwortlich ist.

Wenn das kein Grund zur Freude ist!

mens sana in corpore sano

Ob der Geist gesund ist, mag man bei unsereins angesichts des Unfugs, den wir manchmal treiben, wohl gelegentlich anzweifeln, aber dass der Körper gesund ist, dafür ist Frauchen kein Weg zu weit.

Aus diesem Grund fuhren wir letzte Woche in nördlichere Reviere zu Jochen Becker, seines Zeichens engagierter Tierarzt mit Zusatzausbildungen in Zahlheilkunde und Ganzheitlicher Medizin, und Bettina, (seiner) Tierarztfrau. (Die Beiden wohnen bei den Parson-Damen „Karlchen“ Kylie und Ennya sowie dem Quoten-Weimaraner Milli.)

Meine Beißerchen bedurften mal einer gründlichen Überholung, fast 9 Jahre des Kauens und Nagens hinterlassen eben doch so ihre Spuren. Von der eigentlichen Prozedur habe ich nichts mitbekommen, Schlafmittel sei Dank, nur danach fühlte ich mich für den Rest des Tages doch ziemlich daneben. Während ich schlief, soll Jochen mich auch noch mit dem Laser akupunktiert haben, um Störfelder zu entstören, die vermutlich für meine immer wiederkehrenden Bauchschmerzen verantwortlich sind. Aber wie gesagt, davon habe ich ja nichts mitbekommen. Außerdem wurde ich als „Phosphor-Typ“ erkannt und erhielt eine Dosis der entsprechenden Globuli.

Miele stellte sich als interessanter Fall heraus, da die Bioresonanz ihn nicht als einen der gängigen Konstitutionstypen bestimmen konnte und auch keine der üblichen Bachblüten für ihn zu passen scheint. Allerdings schlug das Pendel beim Solar-Plexus-Chakra aus und bescherte Miele nun eine 8-wöchige Kur mit extra für ihn zusammen gestellten Tropfen. Wir sind gespannt.

Darüber hinaus hat Jochen einmal kräftig an unseren Kniescheiben geruckelt und sie für „nicht luxierbar“ befunden.

Doch das war noch nicht alles. Um den Tag in puncto Gesundheitschecks voll aus zu nutzen, hatten wir früh morgens einen Termin in der Tierklinik in Oerzen bei Frau Dr. Koch zur Augen- und audiometrischen Untersuchung. Miele und ich bekamen gräusliche Tropfen in die Augen, die nach einer kurzen Wartezeit unsere Pupillen leuchten ließen wie bei irgendwelchen Aliens. Frau Doktor leuchtete uns dann ausführlich aus, es blendete furchtbar, und konnte uns für sämtliche mögliche Diagnosen – Katarakt, Linsenluxation und Progressive Retina Atrophie – ein „frei“ bescheinigen. Außerdem bekam Miele an verschiedenen Stellen am Kopf kleine Nadeln mit Kabeln dran in die Haut gesteckt *autsch* und zuerst auf das eine und dann auf das andere Ohr einen kleinen Kopfhörer gehalten, so dass ein Computer die Hirnströme beim Hören der aus dem Kopfhörer kommenden Töne messen konnte. Ergebnis: Der  Spuck kann Mäuse husten hören. Nun gibt’s also keine Ausreden mehr!

Zu guter Letzt – und dann hat’s uns auch wirklich gereicht – wurde uns noch mit einer Reihe kleiner Bürstchen im Maul herum gerubbelt, diese wurden nach England geschickt und sollen in Mieles Fall eine Aussage darüber treffen, ob er ein für Linsenluxation verantwortliches, mutiertes Gen in sich trägt, und in meinem Fall dazu beitragen, dass es auch für den bei unserer Rasse häufig vorkommenden erblich bedingten Katarakt hoffentlich bald einen entsprechenden Gentest gibt.

Ich brauche wohl niemandem zu erzählen, dass der Tag zwar bzgl. der Gesundheit unserer Körper ein rundum schlagener Erfolg war, uns aber mit wirklich müdem Geist nach Hause kommen ließ.

kaum zu glauben

aber wahr: Der Miele ist heut‘ schon 2 Jahr‘!!

Herzlichen Glückwunsch, weltbester aller Spucklinge!

Mach weiter so!

Auch wenn Du immernoch grün hinter den Ohren bist und eine furchtbare Nervensäge sein kannst – ein Leben ohne Dich können wir uns nicht mehr vorstellen und wir haben Dich ganz doll lieb!